Auszeichnung
Soziologe Mau erhält Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis

Der Soziologe Steffen Mau erhält den Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis 2026. Vergeben wird die Auszeichnung von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und vom Stifterverband.

    Der Soziologe Steffen Mau spricht in ein Mikrofon.
    Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie erhält den Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis 2026. (Archiv) (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Die Wahl sei auf Mau gefallen, weil er mit seiner soziologischen Forschung die Komplexität moderner Gesellschaft treffend analysiere, erklärte die Präsidentin der Leopoldina, Bettina Rockenbach. Im Mittelpunkt stünden die Themen soziale Ungleichheit, Wohlfahrtsstaat, Europäisierung, Migration, Digitalisierung, Grenzen und politische Konflikte.
    Mau ist seit Oktober vergangenen Jahres Direktor der Abteilung "Ungleichheit, Transformation und Konflikt" am Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft in Göttingen. Seit 2015 lehrt der heute 58-Jährige als Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
    Der Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre an einzelne Wissenschaftler oder Forscherteams verliehen. Ausgezeichnet werden Beiträge zur wissenschaftlichen Bearbeitung gesellschaftlich wichtiger Herausforderungen. Die Preisverleihung erfolgt am 3. Dezember am Leopoldina-Hauptsitz in Halle (Saale).
    Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.