Leihmutterschaft
Spahn entschuldigt sich bei CDU-Mitgliedern von Wahlkreis: "Ich war zu feige"

Der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Spahn hat bei den CDU-Mitgliedern seines Wahlkreises im Münsterland um Entschuldigung gebeten für seinen Umgang mit der Leihmutterschaft in den USA.

    Spahn sitzt mit vor der Brust verschränkten Armen auf einem Abgeordnetensitz. Er trägt ein dunkles Jackett und eine gepunktete Krawatte. Neben ihm im Anschnitt ein weiterer Abgeordneter.
    Jens Spahn während der Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag auf der Abgeordnetenbank. (dpa / dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Spahn schreibt in einem Brief, er sei zu feige gewesen, bei diesem sensiblen Thema Farbe zu bekennen. Er räumte ein, durch den Widerspruch zwischen seiner früher öffentlich vertretenen Haltung gegen Leihmutterschaften und seiner späteren persönlichen Entscheidung Vertrauen enttäuscht zu haben.
    Spahn war im Juli als Vorsitzender der Unionsfraktion zurückgetreten, nachdem er öffentlich gemacht hatte, dass er und sein Mann mit Hilfe einer Leihmutter in den USA ein Kind bekommen haben. In Deutschland sind Leihmutterschaften verboten.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.