
Der eintägige Ausstand soll noch vor der Neuwahl des Parlaments Ende November stattfinden. Ein genaues Datum werde zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt, teilten die Verbände mit. Die mitgliederstärkste Gewerkschaft UGT erklärte, der Kampf für bezahlbaren Wohnraum sei mit dem Problem der hohen Lebenshaltungskosten verknüpft.
Landesweit demonstrieren Zehntausende immer wieder gegen hohe Mieten, fehlende Wohnungen und unzureichenden Schutz vor Zwangsräumungen. Auch der Mieterbund hatte deshalb einen Generalstreik gefordert.
Spaniens linker Ministerpräsident Sánchez hatte die Neuwahl ausgerufen, nachdem Dekrete seiner Minderheitsregierung für mehr Mieterschutz im Parlament keine Mehrheit gefunden hatten.
Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
