
Ein Verkehrsminister in einem Land wie Spanien könne nach zwei Unfällen dieser Tragweite innerhalb von weniger als einem Jahr nicht im Amt bleiben, so Puente. Wörtlich sagte er, es sei eine Frage der politischen Würde, der Konsequenz und des Mitgefühls mit den Opfern.
Vor dem Unglück in der Provinz Toledo in der vergangenen Woche mit mindestens 69 Toten hatte es im Januar einen schweren Bahnunfall in Andalusien gegeben. Dabei waren 46 Menschen getötet worden.
Mehrere Oppositionsparteien hatten schon in den Tagen nach dem jüngsten Unglück den Rücktritt des Ministers gefordert. Ministerpräsident Sánchez äußerte am Abend Respekt für Puentes Entscheidung, sich zurückzuziehen.
Diese Nachricht wurde am 03.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
