Nach Rücktritt von Bas
SPD Baden-Württemberg fordert Neustart an Bundesspitze: Neue Führung darf nicht Teil der Bundesregierung sein

Die SPD in Baden-Württemberg hat sich dafür ausgesprochen, dass die künftigen Vorsitzenden der Bundespartei nicht zugleich ein Ministeramt bekleiden.

    Auf einem der SPD-Parteitag filmt eine Delegierte den Redner am Rednerpult, den man im Hingtergrund unscharf unter einem großen SPD-Logo sprechen sieht.
    SPD Baden-Württemberg: Neustart an der Parteispitze (picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod)
    Die Landesvorsitzenden Cademartori und Mesarosch erklärten, die Partei brauche eine Führung, die nicht permanent auf die Rücksprache mit Bundeskanzler Merz angewiesen sei. Stattdessen müssten die künftigen Parteichefs unabhängig von einer Koalitionslogik die Fragen von Gerechtigkeit stellen und beantworten.
    Nach dem Rücktritt der Co-Vorsitzenden Bas will die SPD um den Jahreswechsel ihre Spitze neu wählen. Bundesfinanzminister Klingbeil hat sich noch nicht dazu geäußert, ob er erneut für den Parteivorsitz kandidiert. Angestrebt wird erneut eine Doppelspitze.
    Diese Nachricht wurde am 14.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.