Sachsen-Anhalt
SPD beendet Initiative für Regierung mit überparteilichem Ministerpräsidenten

Nach der Wahl des AfD-Abgeordneten Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt will die SPD nicht erneut zu Gesprächen über eine überparteiliche Landesregierung einladen.

    Auf dem Rednerpult im Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg steht ein halb leer getrunkenes Glas Wasser.
    Die SPD will im sachsen-anhaltischen Landtag nicht mehr über eine überparteiliche Regierung sprechen. (imago / dts Nachrichtenagentur)
    Die Sozialdemokraten erklärten, die Ereignisse seit der gestrigen konstituierenden Sitzung hätten einem solchen Versuch die Grundlage entzogen. 
    SPD, Grüne, Linke und BSW waren Ende September zu einem ersten Austausch über eine mögliche Koalition unter einem überparteilichen Ministerpräsidenten zusammengekommen. Die Gespräche sollten eigentlich nach der gestrigen Sitzung fortgesetzt werden.
    Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.