Höchstes Staatsamt
SPD besteht bei Nachfolge von Bundespräsident Steinmeier auf Nominierung einer Frau

Die SPD besteht darauf, dass die Koalition eine Frau als Kandidatin für die Nachfolge von Bundespräsident Steinmeier nominiert.

    Das Foto zeigt das Interimsquartier für den Bundespräsidenten und das Bundespräsidialamt.
    Die SPD besteht darauf, dass eine Frau Bundespräsidentin wird (Archivbild vom temporären Amtssitz des Staatsoberhauptes in Berlin). (dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Bundestag, Wiese, sagte der "Augsburger Allgemeinen", es sei höchste Zeit für eine Frau, und diese Haltung seiner Partei gelte weiterhin. Damit dürfte sich Wiese auf Äußerungen von Unionsfraktionschef Frei beziehen. Dieser hatte Anfang des Monats vor zu schnellen Festlegungen auf Kandidaten gewarnt. Frei sagte damals, es spreche zwar einiges dafür, dass das Amt von einer Frau übernommen werde. Es müsse aber beides möglich sein. Zitat: "Wir sollten da offen rangehen".
    Steinmeier scheidet im Frühjahr 2027 aus. Die Nachfolgerin oder der Nachfolger wird am 30. Januar gewählt. Steinmeier selbst darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut kandidieren.
    Diese Nachricht wurde am 22.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.