
Der bayerische Co-Landeschef Sebastian Roloff sagte dem "Tagesspiegel", ein Erfolg eines neuen Ausschlussverfahrens sei zwar fraglich. Wenn es eine Chance gebe, sollte es aber versucht werden. Der Co-Vorsitzende der SPD Baden-Württemberg, Mesarosch, betonte, ein Altkanzler, der auf Geburtstagspartys von Kriegsverbrechern gehe, mache sich nicht nur für die SPD unmöglich. Schröder sei eine einzige Schande für das ganze Land.
Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Ott, verwies dagegen auf die hohen Hürden. Ott sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", er sei zum jetzigen Zeitpunkt skeptisch, ob ein Parteiausschlussverfahren gegen Schröder Aussicht auf Erfolg hätte.
Diese Nachricht wurde am 11.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
