
Scheer
sagte im Deutschlandfunk
, bis zum Kabinettsbeschluss vor der Sommerpause seien nicht alle Punkte gestrichen worden, die eine schädigende Wirkung haben könnten. Als Beispiel nannte sie den sogenannten Redispatch-Vorbehalt. Dieser regelt, dass Betreiber neuer Anlagen für erneuerbare Energien in überlasteten Netzgebieten in bestimmten Fällen zehn Jahre lang auf Entschädigungen verzichten müssen, sollten die Anlagen wegen Netzengpässen abgeschaltet werden.
Das Bundeskabinett hatte die EEG-Novelle Ende Juli beschlossen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll damit besser auf den Ausbau der Stromnetze abgestimmt werden. Kritiker werfen der Bundesregierung jedoch vor, die Energiewende auszubremsen.
Gegen die geplanten Änderungen beim EEG wird heute in Berlin ein Bündnis aus Unternehmen, Branchen- und Umweltverbänden demonstrieren. Aufgerufen dazu hat der Bundesverband Erneuerbare Energie.
Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
