Wien
Staatengemeinschaft strebt neues Abkommen gegen Umweltkriminalität an

Die internationale Staatengemeinschaft hat in Wien beschlossen, Verhandlungen über ein neues Abkommen gegen Umweltkriminalität aufzunehmen.

    Beschlagnahmte Elfenbeinobjekte 2014 in Brüssel
    Beschlagnahmte Elfenbeinobjekte (Archivbild) (IMAGO / Xinhua / Gong Bing)
    Auf der 13. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität billigte eine breite Mehrheit der Länder, entsprechende Beratungen zu führen. Das angestrebte Zusatzprotokoll soll die internationale Bekämpfung schwerer Umweltstraftaten stärken. Dabei geht es darum, gemeinsame strafrechtliche Mindeststandards zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen etwa der illegale Handel mit Wildtieren, Holz oder Edelmetallen. Deutschland hatte sich gemeinsam mit zahlreichen Partnern für die Pläne eingesetzt.
    Diese Nachricht wurde am 24.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.