
Der Copilot habe mit einer sogenannten Notfall-Axt den Piloten angegriffen und versucht, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen, erklärte der Generalstaatsanwalt in Abu Dhabi. Die Ermittlungen dauern demnach an. Zuvor hatte bereits die israelische Regierung von einem versuchten Terrorakt gesprochen. - Laut Medienberichten wurde der aus dem Oman stammende Pilot früher wegen Sicherheitsbedenken bei einer anderen Fluggesellschaft in seinem Heimatland entlassen und mit einem Flugverbot belegt. Grund dafür seien Befürchtungen gewesen, dass er radikale ideologische Ansichten habe, hieß es.
Die Maschine der Fluggesellschaft "Flydubai" mit 174 überwiegend israelischen Passagieren an Bord hatte am Mittwoch auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv notlanden müssen. Mehrere Reisende konnten den Angreifer überwältigen und einen Absturz des Flugzeugs verhindern. Eine an Bord befindlicher Reservepilot landete die Maschine dann in Tabuk in Saudi-Arabien.
Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
