
Bund und Länder dürften nicht nur durch Mietpreisbremsen oder Wohnungsbauoffensiven an den Symptomen in den Ballungsräumen herumdoktern, sagte Hauptgeschäftsführer Berghegger dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Nötig sei ein nachhaltiges Gesamtkonzept, das auch ländliche Regionen abseits der großen Städte berücksichtige. Dort stünden 1,9 Millionen Wohnungen leer, die teilweise kurzfristig bezugsfertig seien. Es müsse daher gelingen, die ländlichen Räume durch neue Verkehrswege besser an die Ballungsräume anzubinden und als Wohn- und Lebensräume insgesamt attraktiver zu machen, erklärte Berghegger.
Nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes sind die Mieten in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren um rund 65 Prozent gestiegen, in den Ballungsräumen sogar um über 70 Prozent. Gleichzeitig fehlen in Deutschland mehr als 800.000 Wohnungen.
Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
