
Mit der Überwindung der Teilung Deutschlands vor 36 Jahren sei eine tiefe Wunde geheilt worden, sagte Steinmeier beim zentralen Festakt in Bremen. Der Bundespräsident sprach von einem Glücksmoment in der deutschen Geschichte. Dieser dürfe auch angesichts der Herausforderungen der Gegenwart niemals in Vergessenheit geraten. Deutschland durchlebe gegenwärtig eine tiefgreifende Krise. Diese könne aber überwunden werden, wenn der politische Wille bestehe, eingefahrene Routinen zu verlassen, betonte Steinmeier. Die Bundesregierung forderte er dazu auf, den Reformkurs trotz aller Widerstände fortzusetzen.
Zugleich warnte das Staatsoberhaupt vor einer Gefährdung der Demokratie in Deutschland. Von Rechtsextremisten, Linksautoritären und auch Trollen des Kreml würden bewusst Zerrbilder der Verhältnisse in Deutschland fabriziert.
Auch Kirchenvertreter und Bundesratspräsident Bovenschulte riefen zu einer klaren Haltung gegen die Spaltung der Gesellschaft und zum Zusammenhalt auf.
Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
