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Waffenlieferungen an die Ukraine
Strack-Zimmermann sieht keine Notwendigkeit in Lieferung deutscher Kampfflugzeuge

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Strack-Zimmermann, hält eine Lieferung von Kampfflugzeugen westlicher Bauart aus deutschen Beständen an die Ukraine nicht für sinnvoll.

    Marie-Agnes Strack-Zimmermann steht am Rednerpult im Bundestag und hält eine Rede.
    Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, unterstützt die Lieferungen von MiG-29-Kampfflugzeugen aus sojwetischer Herstellung an die Ukraine. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    Die FDP-Politikerin sagte im ARD-Fernsehen, die ukrainische Armee habe keinerlei Erfahrung mit dem Einsatz der Jets vom Typ Tornado oder Eurofighter. Sinnvoller sei dagegen Lieferungen von MiG-29 aus sowjetischer Bauart. Mehrere dieser Kampfflugzeuge wurden Kiew bereits von Polen und der Slowakei zur Verfügung gestellt. Strack-Zimmermann lobte, dass die Bundesregierung der Lieferung von MiG-29-Jets aus alten DDR-Beständen umgehend zustimmt hatte. Sie ergänzte, jedes NATO-Mitglied könne selbst über die Lieferung von Kampfflugzeugen entscheiden.
    Strack-Zimmermann erwähnte hierbei Berichte über die Überlegungen der USA, Kampfflugzeuge des älteren Typen F-16 an die Ukraine zu liefern.
    Diese Nachricht wurde am 23.04.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.