
Es dürfe keine Beschränkungen geben, sagte der saudische Außenminister bin Farhan bei der UNO-Generaldebatte in New York. Er bezog sich dabei auf die Zeit vor dem Iran-Krieg, der Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels begann. Seither blockiert der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus weitgehend. Bin Farhan betonte, es sei eine gemeinsame Verantwortung der Länder, die internationale Schifffahrt und weltweite Lieferketten zu schützen.
Wegen der Blockade steht Saudi-Arabien wirtschaftlich unter Druck, weil es Öl und Gas nicht mehr über diesen Seeweg an den Weltmarkt bringen kann. Über Pipelines kommen die Exporte zwar teils auch auf anderen Wegen aus der Region. Mit dem Vormarsch der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen sind aber auch saudische Exporte über die Meerenge Bab al-Mandab schwierig geworden.
Diese Nachricht wurde am 27.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
