
Das teilte eine EU-Beamtin in Brüssel am Rande des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs mit. Diese könnten den Angaben zufolge dann am 26. November zu einem Sondertreffen zusammenkommen. Ratspräsident Costa will die Verhandlungen demnach in verschiedenen Bereichen vorantreiben. So soll etwa verhindert werden, dass die nationalen Beiträge für einzelne EU-Mitglieder auf ein politisch nicht mehr akzeptables Niveau steigen. Außerdem soll der Haushalt flexibel genug gestaltet werden, um auf unvorhersehbare Krisen angemessen zu reagieren.
In dem Streit geht es um den Etatentwurf für die Jahre 2028 bis 2034. Bundeskanzler Merz und die Regierungschefs mehrerer weiterer Länder fordern deutliche Kürzungen. Der Entwurf für 2028 bis 2034 sieht bislang eine erhebliche Aufstockung des Budgets vor.
Heute geht es beim EU-Gipfel unter anderem um die Ukraine-Hilfen. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj wird in Brüssel erwartet.
Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
