
Die Staaten der Europäischen Union billigten einer offiziellen Mitteilung zufolge strengere Grenzwerte für mehrere Stoffe, die Krebs oder Asthma auslösen können. Sie kommen etwa in Batterien für Elektrofahrzeuge vor oder entstehen bei der Stahlproduktion. Die Grenzwerte legen fest, wie stark Arbeitnehmer diesen Stoffen im Laufe von acht Stunden höchstens ausgesetzt sein dürfen.
Die Initiatoren erhoffen sich von den Maßnahmen, dass dadurch in den nächsten 40 Jahren rund 1.700 Lungenkrebsfälle und 19.000 andere Erkrankungen verhindert werden können.
Mitgliedsländer haben zwei Jahre Zeit
Die neue Richtlinie wird nun im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Nachdem sie in Kraft getreten ist, haben die Mitgliedsländer zwei Jahre Zeit, die Regeln in nationales Recht umzusetzen. Für einige Grenzwerte gelten längere Übergangsfristen.
Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
