Bundesgesellschaft für Endlagerung
Suche nach Atommüll-Endlager: Fünf Bundesländer fallen heraus

Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind nicht mehr Teil der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll. Das teilte die zuständige Bundesgesellschaft (BGE) mit, die derzeit im niedersächsischen Peine tagt.

    In einer Lagerhalle stehen hochradioaktive gelbe Castor-Behälter, die aus Atomkraftwerken in Ahaus zwischengelagert werden.
    Fünf Bundesländer fallen aus der Endlagersuche heraus. (picture alliance / dpa / Guido Kirchner)
    Das letzte Wort für die Auswahl des Standortes hat der Bundestag. Dieser hatte 2013 einen Neustart der Suche nach einem Endlagerstandort beschlossen.

    Endlager soll bis 2050 gefunden sein

    Zuletzt kamen noch etwa 25 Prozent der deutschen Landesfläche für ein Endlager in Frage. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung gab in dem mehrstufigen Prozess nun bekannt, wie sie diese verbliebenen Flächen bewertet im Hinblick auf die Tauglichkeit als Atommüll-Endlager. Aktuell sind somit nur noch deutlich weniger als fünf Prozent der Fläche Deutschlands im Auswahlverfahren. Die Ergebnisse werden auf der Internetseite der BGE als interaktive Karte veröffentlicht.
    Bis spätestens 2050 soll ein Lager für rund 27.000 Kubikmeter hoch radioaktiven Atommüll gefunden werden, der in mehr als 60 Jahren Atomkraftnutzung in Deutschland angefallen ist.
    Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.