
Wie der südkoreanische Generalstab bekanntgab, wurden die Flugkörper in der Nähe der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang in Richtung Japanisches Meer abgeschossen. Das südkoreanische Militär verstärkte seine Überwachung. Der Nationale Sicherheitsrat kam zu einer Krisensitzung zusammen. In einer Erklärung forderte das Gremium Nordkorea dazu auf, die gemäß mehrerer Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats untersagten Raketenstarts einzustellen.
In den vergangenen Tagen hatten Südkorea und die USA deutliche Zugeständnisse an Pjöngjang gemacht. Ein gemeinsames Militärmanöver wurde deutlich reduziert. Zudem hatte Südkoreas Präsident Lee Jae Myung für direkte Gespräche mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un geworben.
Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
