Nach Kritik von Trump
Südkorea und die USA kürzen Militärmanöver um die Hälfte

Südkorea und die USA verkürzen ihre derzeit laufenden Militärübungen um die Hälfte.

    Kim Jong Un und Donald Trump sitzen bei einem Treffen im Juni 2019 in Sesseln. Im Hintergrund sind Flaggen Nordkoreas und der USA.
    Kim Jong Un und Donald Trump bei einem Treffen während Trumps erster Amtszeit im Juni 2019 in Panmunjom in der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea (BRENDAN SMIALOWSKI / AFP)
    Wie Südkoreas Generalstab mitteilte, wird das Manöver auf Wunsch Washingtons bereits am Freitag enden, und nicht wie geplant am 27. August. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte dies. Nach einem Bericht des südkoreanischen Senders KBS sollen die Streitkräfte beider Länder zwar die Verteidigung gegen einen Angriff aus Nordkorea üben. Die vorgesehene Gegenoffensive sei jedoch gestrichen worden.
    US-Präsident Trump hatte auf seiner Online-Plattform angekündigt, dass das Militärmanöver deutlich kleiner ausfallen werde, weil nicht mehr genügend Zeit bleibe, es komplett abzusagen. Er verwies dabei auf seine angeblich sehr gute Beziehung zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Die Manöver sendeten ein völlig unangemessenes und feindseliges Signal an ein Land, das - solange er Präsident sei - keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten habe, schrieb Trump.
    Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.