Energie
Suedlink quert die Elbe: 700 Kilometer Kabel in den Süden

Die Stromtrasse "Südlink" von Nord- nach Süddeutschland, eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Deutschland, ist einen Schritt weiter.

    Blick in den Tunnel der SuedLink-Elbquerung.
    Der Tunnelvortrieb zwischen Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) und Wischhafen (Niedersachsen) ist abgeschlossen. (picture alliance/dpa/Philipp Schulze)
    Zwischen Wewelsfleth in Schleswig-Holstein und Wischhafen in Niedersachsen wurde der Tunnel zur Unterquerung der Elbe fertiggestellt. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther und der niedersächsische Umweltminister Meyer vollzogen den symbolischen Tunneldurchschlag in Wischhafen.
    Bis Ende 2028 soll Suedlink zehn Millionen Haushalte mit Strom versorgen können.
    Die Trasse soll über 700 Kilometer unterirdisch von Schleswig-Holstein über Niedersachsen und Thüringen bis nach Bayern und Baden-Württemberg laufen.
    Im Zuge der Energiewende soll mehr Strom aus Windanlagen in Norddeutschland produziert werden anstatt in konventionellen, im ganzen Bundesgebiet verteilten Kraftwerken.
    Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.