
Die französische Justiz wirft ihm eine leitende Rolle in der Terrormiliz Islamischer Staat vor. Der 43-Jährige soll im Zusammenhang mit der Geiselnahme sieben westlicher Journalisten und NGO-Mitarbeiter in den Jahren 2013 und 2014 im syrischen Aleppo als führendes IS-Mitglied aufgetreten sein. Syrische Flüchtlinge in Deutschland enttarnten ihn als mutmaßlichen IS-Kämpfer und Spezialisten für Sprengstoffanschläge. Außerdem wurde er von zwei der damals entführten französischen Journalisten identifiziert.
In einem ersten Prozess wurde der Angeklagte im vergangenen Jahr wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der Mann bestreitet die Vorwürfe.
Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
