Online-Händler
Temu kündigt nach EU-Strafe geänderte Handelspraxis an

Der chinesische Online-Händler Temu hat nach einer Strafe der EU-Kommission eine Änderung seiner Handelspraxis angekündigt.

    Das Bild zeigt ein orangenes Paket mit der Aufschrift "Temu".
    Die EU-Kommission warf dem chinesischen Online-Händler Temu vor, EU-Recht zu brechen. (picture alliance / NurPhoto / Nikos Pekiaridis)
    Wie ein Sprecher der Kommission in Brüssel mitteilte, sagte Temu zu, seine Verbraucher künftig besser vor illegalen Produkten zu schützen. Dazu werde unter anderem der Algorithmus überprüft. Temu hat nun vier Monate Zeit für die Umsetzung der Maßnahmen. Andernfalls kann die EU-Kommission weitere Strafzahlungen verordnen.
    Die EU-Kommission hatte Temu im Mai eine Strafe von 200 Millionen Euro auferlegt. Unter anderem warf sie der Online-Plattform vor, Produkte anzubieten, die Umweltgifte enthalten.
    Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.