
In einem am Freitag veröffentlichten Urteil wird ihnen Anstiftung zur Subversion zur Last gelegt. Damit drohen den beiden Demokratie-Aktivisten jeweils bis zu zehn Jahre Haft. Das genaue Strafmaß soll noch verkündet werden. Die beiden Aktivisten gehörten der so genannten Hongkong-Allianz an. Diese hatte jahrelang das öffentliche Gedenken an die Niederschlagung der Proteste auf dem Tiananmen-Platz organisiert. 2020 wurden die Mahnwachen von den Behörden in Hongkong untersagt. Im selben Jahr erließ die chinesische Staatsführung ein Gesetz, um gegen die Demokratiebewegung in der früheren britischen Kronkolonie vorzugehen.
Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
