Geplante Hinrichtung
Todeskandidatin Christa Pike im US-Bundestaat Tennessee lebt nach zwei Giftspritzen noch

Bei der ersten Hinrichtung einer Frau im US-Bundestaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren ist es zu Komplikationen gekommen.

    Eine Liege mit Schnallen zum Fixieren steht in einer Hinrichtungszelle in einem Gefängnis in den USA.
    Eine Hinrichtungszelle in einem Gefängnis in den USA. (Symbolbild) (picture alliance / AP Photo / Pat Sullivan)
    Nach Darstellung der Anwälte der verurteilten Mörderin lebte die 50-Jährige auch nach der Verabreichung zweier Giftspritzen zunächst noch. Der zuständige Richter habe mitgeteilt, dass sie nicht für tot erklärt wurde. Die Justizvollzugsbehörde habe die medizinische Notfallversorgung und den Transport in ein Krankenhaus angeordnet. 
    Pike war 1996 für den Mord an einer damals 19-jährigen Bekannten zum Tode verurteilt worden. Sie selbst war zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt.
    Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.