
Dabei wurden nach Behördenangaben mindestens 14 Menschen getötet; es gab mehrere Verletzte. Nach Angaben des ukrainischen Militärs schlug eine russische Drohne am Bahnhof von Dnipro ein, während dort eine S-Bahn und ein Personenzug standen. Die Menschen hätten sich trotz eines Luftalarms auf dem Bahnsteig befunden. Das ukrainische Militär erklärte, man habe lediglich drei von vier Drohnen abfangen können.
Präsident Selenskyj sprach von einem schrecklichen Angriff und forderte die westlichen Partner zum Handeln auf. Sanktionen gegen Moskau dürften nicht gelockert werden, solange der Krieg gegen sein Land anhalte.
Auch UNO verurteilt Angriff
Auch die Vereinten Nationen verurteilten die Attacke: Zivilisten seien durch das humanitäre Völkerrecht geschützt, teilte das UNO-Koordinierungsbüro für humanitäre Hilfe in New York mit. In den vergangenen Monaten habe es wiederholt Angriffe auf zivile Infrastruktur gegeben, darunter Brücken, Krankenhäuser, Schulen, Einkaufszentren und Bahnhöfe.
Weitere russische Attacken wurden aus den Städten Tschernihiw und Krementschuk sowie der Region Saporischschja gemeldet.
Laut Selenskyj wurden wiederum bei einem Luftangriff der ukrainischen Armee im russischen Gebiet Wolgograd zwei Kampfflugzeuge des Gegners am Boden zerstört. Bei einer weiteren Attacke sei eine Startrampe für russische Raketen beschädigt worden, fügte er hinzu.
Oleschky-Waffenruhe: Ukrainer und Russen bereiten Evakuierung vor
Diese Nachricht wurde am 29.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
