
Nach Angaben von EU-Beamten sollen knapp 1.600 Personen und Organisationen sanktioniert werden, die zum Beispiel mit der russischen Rüstungsindustrie in Verbindung stehen. Mögliche Strafmaßnahmen könnten demnach von Reisebeschränkungen bis zum Einfrieren von Vermögenswerten reichen. Erwartet werden für heute auch Beratungen zu den von den USA angekündigten ausgeweiteten Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. Weitere Themen sind Desinformationskampagnen in EU-Staaten sowie eine mögliche Ausbildungsmission von Sicherheitskräften im Libanon.
Bundesaußenminister Wadephul wird nicht an dem Treffen in Luxemburg teilnehmen, sondern durch einen Staatsminister vertreten.
Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
