USA
Trump scheitert mit Präventiv-Klage zur Zwischenwahl in Alaska

US-Präsident Trump ist mit einer Präventivklage zur Abstimmung bei den morgigen Zwischenwahlen im Bundesstaat Alaska gescheitert.

    Die Kuppel des US-Kapitols  ist durch die Blätter von Bäumen zu sehen. Darüber ein blauer Himmel.
    Das Kapitol in Washington: Die Demokraten hoffen, die Mehrheit im Repräsentantenhaus und Senat zu übernehmen. (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Eine Bundesrichterin lehnte einen Antrag des Justizministeriums ab, mit dem die Zertifizierung des Wahlergebnisses blockiert werden sollte.
    Hintergrund ist, dass in Alaska zwei Kandidaten mit gleichem Namen auf dem Wahlzettel stehen: der amtierende republikanische Senator Dan Sullivan und ein bis dahin unbekannter Namensvetter. Trump und seine Regierung argumentierten, dies könne Wähler verwirren. Anstelle des amtierenden Senators könnten sie versehentlich den anderen Sullivan wählen. Daher sollte zunächst geprüft werden, wie viele Wähler versehentlich dem falschen Kandidaten ihre Stimme gegeben hätten.
    Die New York Times hatte berichtet, die Demokraten hätten den zweiten Sullivan absichtlich angeworben, um Senator Sullivan zu schaden. Trump sprach daraufhin von "Wählerbetrug". - Die Demokraten hoffen darauf, im Senat und Repräsentantenhaus die Mehrheit zu übernehmen.
    Diese Nachricht wurde am 02.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.