Genf
UNO-Konferenz zum Sudan ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen

Eine internationale Konferenz über den anhaltenden Krieg im Sudan ist ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen.

    Haavist spricht in ein Mikrofon.
    Der UNO-Sonderbeauftragte für den Sudan, Haavist, konnte nach den Gesprächen in Genf keinen Durchbruch vermelden. (KEYSTONE / dpa / Martial Trezzini)
    Der UNO-Gesandte für den Sudan, Haavisto, sagte in Genf, leider wollten die Kriegsparteien in dem nordostafrikanischen Land weiter eine militärische Entscheidung erzwingen.
    An der Konferenz nahmen 27 Delegationen teil, unter anderem aus den USA, China, Deutschland, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Konfliktparteien, die sudanesische Regierung und die paramilitärische RSF-Miliz, waren nicht anwesend. Diese kämpfen seit April 2023 um die Vorherrschaft im Sudan und wirtschaftliche Interessen. Zehntausende Menschen wurden getötet, mehr als 14 Millionen vertrieben.
    Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.