Berlin
Überreste der DDR-Grenzübergangsstelle am Checkpoint Charlie entdeckt

Bei Grabungen am früheren Grenzübergang Checkpoint Charlie in Berlin sind bauliche Überreste der DDR-Grenzübergangsstelle gefunden worden.

    Eine ärchologische Ausgrabung.
    Bei Suchgrabungen der Stiftung Berliner Mauer wurden unter anderem mehrere bauliche Überreste der DDR-Grenzübergangsstelle gefunden. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Wie die Stiftung Berliner Mauer mitteilte, wurden Teile der Begrenzungsmauern, Asphaltflächen sowie das Fundament der Führungsstelle der DDR-Grenztruppen aus den Jahren 1985 bis 1989 freigelegt. Zudem wurden Teile einer Fahrzeugsperre entdeckt, die nach der Panzerkonfrontation zwischen der Sowjetunion und den USA im Oktober 1961 errichtet wurde.
    Die von der Stiftung initiierten Grabungen erfolgten an der Kreuzung zwischen Friedrich- und Zimmerstraße. Geplant ist in den kommenden Jahren die Neugestaltung des Areals als Bildungs- und Erinnerungsort.
    Der während der Teilung Berlins bis 1989 zwischen amerikanischem und sowjetischem Sektor liegende Checkpoint Charlie zählt zu den weltweit bekanntesten Erinnerungsorten des Kalten Krieges. Heute ist es einer der am meisten besuchten Orte von Berlin-Touristen.
    Diese Nachricht wurde am 10.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.