"Hieronymustag"
Übersetzer klagen über katastrophale Arbeitsbedingungen

Viele literarische Übersetzerinnen und Übersetzer können in Deutschland kaum noch von ihren Honoraren leben. Sie verweisen darauf, dass es in anderen europäischen Ländern bereits ein Grundeinkommen für Literaturberufe gibt, etwa in Irland.

    Ein Tablet und ein Buch liegen auf einem Tisch.
    Die KI bedroht zudem den Beruf des Übersetzers. (Robert Michael / dpa )
    Am gestrigen "Hieronymustag", dem Internationalen Tag des Übersetzens, machten sie auf ihre prekäre Lage aufmerksam. Wie der MDR berichtet, fordern rund 200 deutsche Übersetzerinnen und Übersetzer in einer gemeinsamen Kampagne in den sozialen Medien bessere Arbeitsbedingungen. Neben fairen Honoraren soll die Politik demnach verbindliche Vergütungsregeln und ein Verbandsklagerecht sicherstellen. Auch die Bedrohung des Übersetzer-Berufs durch KI ist ein Thema.
    Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.