Russischer Angriffskrieg
Ukraine greift erneut russische Energie-Infrastruktur an - EU-Außenbeauftragte Kallas unterstützt Vorhaben

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben die umstrittene Energie-Waffenruhe für beendet erklärt und Ölanlagen in Russland angegriffen.

    Dunkler, roter Rauch steigt von einer brennenden Fabrik auf.
    Ukraine greift Instrastruktur im russischen Rjasan an. (Archivbild) (Russian Emergencies Ministry/Handout / Russian Emergencies Ministry / AFP)
    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, brach in einer Ölraffinerie in der Region Rjasan nach ukrainischen Drohnenattacken ein Feuer aus. Die Ukraine hatte sich nach eigenen Angaben zuvor an die von US-Präsident Trump ausgerufene Energie-Waffenruhe gehalten, Moskau jedoch nicht. Präsident Selenskyj erklärte, nun sei diese Zurückhaltung vorbei. Er kritisierte außerdem die Drosselung des Satellitendienstes Starlink, das zum US-Unternehmen SpaceX gehört. Diese hatte in den vergangenen Tagen zu Problemen bei der Drohnenabwehr geführt.
    Die EU-Außenbeauftragte Kallas verteidigte die ukrainischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Sie sagte beim EU-Gipfel in Brüssel, es sei für die Ukraine der richtige Weg, Russland die Finanzierung des Krieges abzuschneiden. Bei russischen Drohnenangriffen im ukrainischen Gebiet Kirowohrad wurden unterdessen mindestens drei Menschen getötet, wie der ukrainische Zivilschutz mitteilte.
    Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.