Von AliExpress bis Temu
Umsätze asiatischer Shoppingplattformen brechen ein

Die asiatischen Plattformen Shein, Temu und AliExpress haben in Deutschland in den vergangenen Monaten deutlich weniger umgesetzt.

    Eine Frau bestellt online mit ihrem Smartphone
    Eine Frau bestellt online mit ihrem Smartphone. (picture alliance / Hans Lucas | Henrique Campos)
    Die Erlöse gingen im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,5 Prozent auf 566 Millionen Euro zurück, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland mitteilte. Das rasante Wachstum von Temu und Shein sei ins Stocken geraten, sagte Hauptgeschäftsführerin Mulyk. Als Grund für die schlechtere Entwicklung nannte sie die Verteuerung von Kleinsendungen aus Drittstaaten.
    Die Zollfreigrenze von 150 Euro für Warensendungen aus Nicht-EU-Staaten ist im Juli weggefallen. Seitdem ist jede Sendung aus Drittstaaten zollpflichtig. Für Kleinsendungen bis 150 Euro ist pro Warengruppe eine Pauschale von drei Euro fällig. Ab November gilt zudem eine Bearbeitungsgebühr von 2 Euro. Mit den Maßnahmen möchte die Politik die Einfuhr großer Mengen billiger Waren aus Drittstaaten in den europäischen Markt eindämmen.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.