
Wer das Wasser verschmutze, müsse auch für die Reinigung aufkommen, sagte Schneider zum Auftakt der Konferenz "Zukunft=Wasser" in Berlin. In den Abwässern befänden sich zunehmend Medikamentenrückstände und andere Mikroschadstoffe, erklärte der SPD-Politiker. Um diese herauszufiltern, müssten Milliarden in den Ausbau der Kläranlagen investiert werden. Diese Kosten sollten nicht von den Verbrauchern, sondern von der Herstellern bezahlt werden.
Schneider bezog sich damit auf die sogenannte EU-Kommunalwasserrichtlinie, die bis Ende Juli kommenden Jahres in deutsches Recht umgesetzt werden muss. Interessenvertreter der Industrie haben dagegen Klage eingereicht.
Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
