Wegen Hitzewelle
Ungarn stoppt Atomkraftwerk - Stromversorgung unter Druck

In Ungarn droht ein Engpass bei der Stromversorgung.

    Grund ist, dass das einzige Atomkraftwerk des Landes wegen des historisch niedrigen Wasserstands an der Donau abgeschaltet wird. Von dort bezieht das AKW Paks mit seinen vier Reaktorblöcken sein Kühlwasser. Der Fluss hat an seinem Unterlauf stellenweise nur ein Drittel des durchschnittlich im Juli gemessenen Wasserstands.
    Ministerpräsident Magyar erklärte, das Stromnetz und die öffentlichen Versorgungsdienste würden in den nächsten Tagen enorm belastet. Er forderte Unternehmen, Kommunalverwaltungen und Haushalte auf, ihren Verbrauch deutlich zu reduzieren. Die Krisensituation könne wegen des erwarteten heißen Sommers noch Wochen andauern, sagte Magyar.
    Diese Nachricht wurde am 02.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.