
Das Hilfswerk führte aus, Gewalt, der wirtschaftliche Zusammenbruch und schwindende Ressourcen bedrohten die Geflüchteten. Besonders alarmierend sei die Lage im Flüchtlingslager Charas in der südwestlichen Provinz Lahidsch, in dem knapp 10.000 Flüchtlinge aus Somalia und Äthiopien lebten. Das Camp liege in einem von der Regierung kontrollierten Gebiet, nur einige Dutzend Kilometer von den Kampfhandlungen entfernt. Granatenangriffe in der Nähe hätten die Versorgung beeinträchtigt. Unter den Familien herrsche Angst und Verzweiflung, betonte der Sprecher.
Obwohl der Jemen seit Jahren von einer humanitären Krise geprägt ist, kommen den Angaben zufolge weiterhin Flüchtlinge auf dem Seeweg in das Land auf der arabischen Halbinsel. Viele von ihnen flüchten vor Armut und Verfolgung am Horn von Afrika, um über den Jemen in andere Länder weiterzureisen. - Im Jemen herrscht Krieg zwischen den Huthi-Rebellen und der Regierung.
Diese Nachricht wurde am 31.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
