
Das teilte Unicredit mit. Die Bank aus Mailand hatte im Mai ein Angebot für sämtliche Commerzbank-Aktien vorgelegt und sich so Zugriff auf knapp die Hälfte der Anteile gesichert - teils indirekt über komplexe Finanzgeschäfte. Für einen Vollzug des Aktientauschs stand aber noch die EZB-Genehmigung aus, die als zentraler Schritt gilt.
Innerhalb der Commerzbank wird der Abbau von tausenden Stellen befürchtet. Der Bund hält gut zwölf Prozent der Anteile an der Bank in Frankfurt am Main. Bundesfinanzminister Klingbeil will erreichen, dass sie ihren Sitz dort behält und betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden.
Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
