Koalition
Unionsfraktionschef Frei erwartet von neuem Arbeitsminister Schweitzer schnelle Umsetzung der Rentenreform

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Frei, erwartet vom neuen Bundesarbeitsminister Schweitzer, SPD, eine rasche Umsetzung der Rentenreform.

    Porträt von Thorsten Frei (CDU), Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben in Berlin.
    Thorsten Frei (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    Frei sagte im Deutschlandfunk, er sei überzeugt, dass Schweitzer keine Einarbeitungszeit brauche. Das Ministerium habe lange an der Rentenreform gearbeitet und die Empfehlung der Rentenkommission liege seit Juni auf dem Tisch. Zudem komme Schweitzer als früherer Arbeits- und Sozialminister im Bundesland Rheinland-Pfalz vom Fach. Frei lehnte eine Änderung der Reformvorschläge mit Blick auf die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren ab. Die Rentenproblematik dauerhaft zu lösen sei ein Versprechen an alle Generationen, sagte der CDU-Politiker.
    Die Vorschläge der Rentenkommission sehen eine Abschaffung dieser sogenannten "Rente mit 63" vor. Aus Reihen der SPD gibt es Kritik daran, der sich auch Schweitzer noch Ende September angeschlossen hatte. Ähnlich äußerte sich der Juso-Vorsitzende Türmer. Er sagte im Deutschlandfunk, bei der Rente müsse eine Rolle spielen, wie lange man gearbeitet habe. Die Umsetzung der Reform müsse dem Gerechtigkeitsempfinden der Menschen entsprechen.
    Diese Nachricht wurde am 14.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.