Folgen des Bürgerkriegs
UNO: Immer mehr Menschen im Jemen durch Kämpfe vertrieben

Im Jemen sind immer mehr Menschen nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen auf der Flucht vor anhaltenden Kämpfen.

    Das Bild zeigt Menschen in einer vom Krieg gezeichneten Trümmerlandschaft.
    Menschen im Jemen nach einem Angriff (Archivbild) (IMAGO / Xinhua / IMAGO / Mohammed)
    Seit Anfang August gebe es 280.000 Binnenflüchtlinge, teilte Generalsekretär Guterres unter Berufung auf Zahlen des UNO-Nothilfebüros mit. Über die Hälfte halte sich nun im Gouvernement Taiz auf. Durch Schäden an einer zentralen Straße sei humanitäre Hilfe schwieriger geworden. Zugleich warnte der UNO-Bevölkerungsfonds vor sexueller Gewalt, Menschenhandel und Zwangsverheiratungen, zu denen es insbesondere in überfüllten Unterkünften kommen könne. Hunderttausende benötigten dringend Hilfe bei der Wasser- und Sanitärversorgung.
    Der Bürgerkrieg im Jemen war im Zuge des Iran-Konfliks erneut aufgeflammt. Gegner sind vor allem die von Teheran gesteuerte Huthi-Miliz und die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung.
    Diese Nachricht wurde am 29.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.