Ukraine-Krieg
UNO-Menschenrechtsrat: Russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur sind Kriegsverbrechen

Die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind nach Ansicht des UNO-Menschenrechtsrates Kriegsverbrechen.

    Ein Bagger vor einem Schuttberg an einem Umspannwerk; im Hintergrund sind beschädigte Leitungen
    Ein Umspannwerk in Charkiw nach einem russischen Angriff im April 2024 (Archivbild). (picture alliance / Photoshot)
    Das steht im Bericht der für den Ukraine-Krieg zuständigen Untersuchungskommission. Seit Jahren gebe es systematische Angriffe Russlands auf Heizkraftwerke, Leitungen und Gasanlagen. In den vergangenen Wintern seien bereits Millionen Menschen von Ausfällen der Strom- und Wärmeversorgung betroffen gewesen. Die Kälte habe Folgen für die physische und psychische Gesundheit der Bevölkerung. Zudem hätten die russischen Angriffe mit dem Einsetzen der neuen Kälteperiode wieder zugenommen.
    Die UNO-Kommission warf Russland zudem vor, ausländische Männer als Kämpfer einzusetzen, die unter Vortäuschung ziviler Arbeitsangebote angelockt worden seien.
    Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.