Erderwärmung
UNO-Vollversammlung verabschiedet Resolution gegen Anstieg der Meeresspiegel

Die UNO-Vollversammlung hat in einer einstimmig verabschiedeten Resolution entschiedenere Maßnahmen gegen den Anstieg des Meeresspiegels gefordert.

    Luftaufnahme von Palau, Mikronesien, Ozeanien
    Inselstaaten wie Palau sind besonders bedroht. (imago stock&people)
    UNO-Generalsekretär Guterres sagte in New York, man dürfe nicht zulassen, dass Länder und Kulturen in den Fluten versänken. Die Resolution ruft die Mitgliedstaaten auf, ihre Treibhausgasemissionen massiv zu senken. Außerdem sollen die Staaten gefährdeten Ländern mehr finanzielle Mittel zur Anpassung an den Klimawandel bereitstellen.
    Der Meeresspiegel war 2024 im weltweiten Durchschnitt um fast sechs Millimeter gestiegen - so stark wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die Erwärmung der Meere infolge des Klimawandels, da wärmeres Wasser mehr Raum einnimmt, und auf das Abschmelzen von Eisschilden und Gletschern. Ein Anstieg des Meerespiegels um einen Zentimeter führt zu einem Küstenrückgang von einem Meter.
    Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.