Österreich
Unternehmer René Benko erneut verurteilt

Der österreichische Immobilienunternehmer Benko ist wegen schweren Betrugs zu einer zusätzlichen Strafe von zwei Jahren Haft verurteilt worden.

    Innsbruck: Der Angeklagte Rene Benko, aufgenommen während des zweiten Verhandlungstages im Betrugs- und Insolvenzverfahren gegen den Signa-Gründer Benko am Landesgericht.
    Der angeklagte Benko wurde in einem neuem Prozess wegen Investoren-Betruges angeklagt und verurteilt. (Expa / Johann Groder / APA / dpa / Expa / Johann Groder)
    Wie mehrere Medien berichten, sah es das Landesgericht Innsbruck als erwiesen an, dass der Gründer der Signa-Gruppe einen Investor um fünf Millionen Euro geschädigt hatte. Damit wird eine bisherige Strafe von zweieinhalb Jahren Haft ausgeweitet, die in einem vorangegangenen Prozess wegen Schädigung von Gläubigern verhängt worden war. Benko wies die Schuld von sich. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
    In einem zweiten Anklagepunkt wurde Benko freigesprochen. Das Gericht sah es nicht als erwiesen an, dass er ein Jagdgewehr im Wert von 80.000 Euro vor Gläubigern verborgen habe.
    Diese Nachricht wurde am 06.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.