
Die Gruppe ist eine Holding, in der die gleichnamige hessische Unternehmerfamilie ihre Beteiligungen gebündelt hat. Sie wird in Zukunft knapp 6,7 Prozent der FC Bayern München AG halten, die anderen externen Anteilseigner jeweils etwas weniger als 7,8 Prozent. 70 Prozent der Anteile verbleiben satzungsgemäß beim Mutterverein.
Zum Kaufpreis äußerte sich eine Sprecherin von Viessmann nicht. Mit der Situation vertraute Personen bezifferten ihn auf rund 250 Millionen Euro.
Vorstandschef Max Viessmann, der im Verwaltungsbeirat des FC Bayern sitzt, soll Mitglied des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG werden. Das Gremium soll damit von derzeit neun auf zehn Personen erweitert werden.
Die Familie Viessmann hat vor drei Jahren ihr Kerngeschäft mit Heiz- und Klimatechnik für zwölf Milliarden Euro an den US-Klimaanlagenbauer Carrier verkauft.
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
