Russlands Krieg gegen die Ukraine
US-Gesandter Witkoff in Sankt Petersburg zu Treffen mit Putin eingetroffen

Der russische Präsident Putin hat den US-Sondergesandten Witkoff zu Gesprächen in St. Petersburg empfangen.

    Russland, St. Petersburg: Der russische Präsidialbeauftragte Kirill Dmitriew (r) begrüßt den US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff auf dem internationalen Flughafen vor Sankt Petersburg.
    US-Sondergesandte Witkoff in Russland (Uncredited/TASS/AP/dpa)
    Wie russische Nachrichtenagenturen melden, dankte der Kreml-Chef US-Präsident Trump für dessen Engagement zur Beilegung des Ukraine-Konflikts. Putin habe auch deutlich gemacht, dass Russland an einer Wiederherstellung der Wirtschaftsbeziehungen zu den USA interessiert sei. Zugleich kündigte er die Freilassung des in Russland inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard an. Dieser war in der Ukraine von russischen Soldaten festgenommen worden.
    Witkoff will Putin nach seinem gestrigen Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Oslo neue Vorschläge zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine unterbreiten. Der US-Gesandte betonte, die Gespräche in Norwegen seien produktiv gewesen. Es gebe eine Basis für einen Waffenstillstand.
    Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament, Strack-Zimmermann, warnte unterdessen vor möglichen Friedensgesprächen Russlands mit den USA und China ohne die Beteiligung der Ukraine und europäischer Vertreter. Den drei Großmächten gehe es darum, die Welt in Einflusssphären aufzuteilen und Europa zu zerpflücken, sagte die FDP-Politikerin im Deutschlandfunk.
    Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.