Nahost
US-Palästinenser kehrt in von jüdischen Siedlern belagertes Haus zurück

Zehn Tage nach Beginn der Belagerung palästinensischer Häuser durch radikale israelische Siedler im Westjordanland ist einer der Besitzer aus den USA zurückgekehrt, um das Gebäude zu verteidigen.

    Kusra: Loui Ridi, ein in Ohio lebender palästinensisch-amerikanischer Vermieter eines der Häuser, die seit über einer Woche von israelischen Siedlern belagert werden, begrüßt seine Mutter Aysha, als er aus den USA im besetzten Dorf Kusra ankommt.
    Ein in Ohio lebender palästinensisch-amerikanischer Vermieter eines der Häuser, die seit über einer Woche von israelischen Siedlern belagert werden, begrüßt seine Mutter Aysha, als er aus den USA im besetzten Dorf Kusra ankommt. (Majdi Mohammed / AP / dpa / Majdi Mohammed)
    Der Mann, der auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde von der israelischen Armee zu seinem Haus eskortiert. Nach seiner Ankunft forderte er die US-Botschaft in Israel dazu auf, seine Sicherheit zu gewährleisten.
    Das Gebäude ist eines von mehreren Häusern in dem palästinensischen Dorf Kusra, das seit dem 9. August von einer Gruppe jüdischer Extremisten belagert wird. Die palästinensischen Bewohner befürchten eine gewaltsame Inbesitznahme ihrer Häuser, sollten sie die belagerten Gebäude verlassen.
    Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.