Parteiübergreifend
US-Senatoren fordern Ausstieg aus Trumps Diesel-Deal mit Russland

In den USA wächst die Kritik an dem Diesel-Abkommen von Präsident Trump mit Russland.

    US-Präsident Trump macht einen Hand-Schlag mit Präsident Putin aus Russland. Beide Männer stehen nebeneinander und schauen in Richtung der Kamera.
    US-Präsident Trump sagt: Das Land USA braucht dringend Diesel von Russland (Archiv-Bild). (IMAGO / ZUMA Press / Sergei Bobylev)
    Jeweils sechs Senatoren von Republikanern und Demokraten forderten Trump auf, die Vereinbarung mit Kreml-Chef Putin rückgängig zu machen. In einem Brief der Zwölf heißt es, Moskau die Möglichkeit zu geben, russischen Diesel frei auf dem Weltmarkt zu verkaufen, schade den Sicherheitsinteressen der USA. Außerdem nennen sie es Verrat an den Menschen in der Ukraine, die sich weiterhin gegen Putins -Zitat- mörderischen und völkerrechtswidrigen Krieg verteidigten.
    Trump hatte am Freitag eine Vereinbarung bekanntgegeben, wonach Russland sofort mehr als 300.000 Tonnen Dieselkraftstoff für die USA und den Weltmarkt liefert und weitere 500.000 Tonnen im November.
    Mit dem Diesel-Deal setzte sich der US-Präsident über die vom Westen und den USA verhängten Russland-Sanktionen hinweg. Bei den Kongresswahlen Anfang November stehen seine Republikaner wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten und insbesondere der hohen Spritpreise unter Druck.
    Diese Nachricht wurde am 14.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.