Gazastreifen
US-Sondergesandter Kushner trifft Israels Ministerpräsidenten Netanjahu - Nahost-Gespräche ohne Durchbruch

Die Gespräche des US-Sondergesandten Kushner zum Friedensplan über den Gazastreifen sind ohne Durchbruch zu Ende gegangen.

    US-Unterhändler Kushner trifft Ägyptens Präsidenten al-Sisi zu Gesprächen über die Zukunft des Gazastreifens.
    US-Unterhändler Kushner traf am Sonntag auch Ägyptens Präsidenten al-Sisi. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Egyptian President Office apaim)
    Kushner erklärte nach einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu in Jerusalem, es gebe noch keine Einigung. Die Gespräche seien aber positiv verlaufen. Am Tag zuvor war Kushner in Ägypten mit Vertretern der Terrororganisation Hamas zusammengekommen.
    Ein von der US-Regierung entworfener Plan sieht einen schrittweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen sowie eine gleichzeitige Entwaffnung der Hamas vor. Netanjahu fordert, dass die Hamas zuerst vollständig entwaffnet wird, ehe das israelische Militär abzieht.
    Zwischen Israel und der Hamas gilt offiziell eine Waffenruhe, diese ist allerdings brüchig.
    Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.