
Hintergrund sei der Wahlkampf von US-Präsident Trump für die Zwischenwahlen im November. Trump wolle erreichen, dass in den Vereinigten Staaten der Dieselpreis noch vor der Abstimmung deutlich sinkt. Die Treibstoffpreise in den USA sind wegen des Iran-Kriegs stark angestiegen.
US-Energieminister Wright sagte in einem Fox-News-Interview, er sei überzeugt, die europäischen Länder würden zu einer Entspannung auf den Diesel-Markt beitragen. Er erwarte positive Nachrichten.
Die EU-Kommission berief einem Sprecher zufolge für morgen früh eine Videokonferenz mit den 27 Mitgliedstaaten zum Umgang mit den Dieselreserven ein.
Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, derzeit gebe es keine neuen Anforderungen seitens der Internationalen Energieagentur. Über weitere Punkte wolle man nicht spekulieren.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



