Öffentliche Exekution
USA: Kritik an geplantem Livestream von Hinrichtung

Die vom US-Verteidigungsministerium angekündigte Live-Übertragung einer Hinrichtung hat kritische Reaktionen ausgelöst.

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (picture alliance / newscom | BONNIE CASH)
    Das UNO-Menschenrechtskommissariat sprach von einer Form der Folter. Der demokratische US-Senator Murphy nannte das Vorhaben ekelhaft und mittelalterlich. Der Präsident der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Coakley, sagte, die Entscheidung sei eine barbarische Förderung einer Kultur des Todes.
    Verteidigungsminister Hegseth hatte angekündigt, die für Anfang Dezember geplante Erschießung eines zum Tode verurteilten Attentäters per Livestream zu übertragen. Menschen müssten sehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen hätten, sagte er.
    Es wäre die erste Militärhinrichtung in den USA seit 65 Jahren - und die erste durch ein Erschießungskommando des Militärs seit 1945.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.