
Nach Angaben des amerikanischen Handelsbeauftragten Greer erfüllen beide Staaten die Voraussetzungen für eine Teilnahme nicht mehr. Washington wirft Südafrika und Ruanda vor, amerikanische Unternehmen beim Handel und bei Investitionen zu benachteiligen. Zudem stünden politische Entscheidungen beider Länder im Widerspruch zu den Sicherheits- und außenpolitischen Interessen der USA. Im Fall Südafrikas führt die US-Regierung außerdem Korruption und Hürden für Investitionen an.
Die südafrikanische Regierung bedauerte die Entscheidung. Das AGOA-Programm ermöglicht zahlreichen afrikanischen Staaten einen weitgehend zollfreien Zugang zum US-Markt.
Diese Nachricht wurde am 03.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
